Die Rolle als Testleiter im Homeoffice birgt verschiedene Herausforderungen. So müssen Sie beispielsweise mit kulturellen Unterschieden umgehen und ein Umfeld schaffen, das Zusammenarbeit und Vertrauen fördert. Da heute immer mehr Unternehmen und Organisationen aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie mit ausgelagerten Teams arbeiten und/oder remote agieren, stellen Sie sich als Testleiter möglicherweise die Frage, wie Sie am besten mit Ihrem Team zusammenarbeiten können. Wenn Sie von Anfang an Vertrauen innerhalb des Teams aufbauen, erhöhen Sie Ihre Chancen auf ein erfolgreicheres Team. Hier teile ich meine drei wichtigsten Tipps, um dieses starke und entscheidende Vertrauen zu schaffen.
Ganz gleich, ob Sie Testleiter, Projektmanager, Coach oder in einer anderen Führungsposition tätig sind: Vertrauen ist entscheidend, wenn es darum geht, ein Team aufzubauen. Das Thema Vertrauen kann heikel sein und wird oft leicht übersehen oder zumindest nicht täglich berücksichtigt. Das ist bedauerlich, denn das Thema Vertrauen sollte immer ganz oben auf der Tagesordnung stehen und im Idealfall im Vordergrund der Überlegungen jeder Führungskraft stehen – jeden Tag und in jeder Besprechung. Sowohl im Homeoffice als auch im Büro.
Gelingt es nicht, Vertrauen zwischen Ihnen und Ihrem Team aufzubauen, führt dies unweigerlich zu Stress und Konflikten innerhalb des Teams. Dies wiederum führt dazu, dass das Team als Ganzes schlechte Leistungen erbringt – was letztendlich zu unterdurchschnittlichen Ergebnissen führt.
Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, wie Sie als Führungskraft Vertrauen aufbauen können, aber hier sind drei Faktoren, die meiner Meinung nach für den Erfolg entscheidend sind:
Das ist wahrscheinlich für niemanden eine Überraschung, aber ich glaube, dass jeder in Ihrem Team Berge versetzen wird, um diese einfache, aber wirkungsvolle Geste des Respekts zu erwidern, die echtes Vertrauen mit sich bringt. Regelmäßig Ihre Autorität abzugeben, ist immer ein guter Weg, um Vertrauen aufzubauen und Respekt zu verdienen. Warum sollten Sie beispielsweise bei Besprechungen die Verantwortung rotieren lassen und verschiedene Personen die Besprechung leiten lassen? Zweitens: Versuchen Sie, die Entscheidungsfindung so oft wie möglich an Einzelpersonen oder das gesamte Team zu delegieren.
Ihre Teammitglieder werden bessere Leistungen erbringen, wenn sie den Kontext ihrer Arbeit verstehen, wenn ihnen bewusst wird, dass sie Teil eines größeren Ganzen sind und dass ihre Arbeit für den Erfolg des Projekts oder der Umsetzung wichtig ist. Halten Sie Ihr Team stets über Höhen und Tiefen auf dem Laufenden, ebenso wie über die Inhalte von Projektbesprechungen, Lenkungsausschusssitzungen oder andere nützliche Informationen, die Ihrem Team einen ganzheitlichen Überblick über das Projekt oder das Ergebnis verschaffen. Ihre Transparenz zeigt, dass Sie Ihren Teammitgliedern vertrauen, wenn Sie wichtige Informationen mit ihnen teilen.
Denken Sie daran, zu zeigen, dass auch Sie nur ein Mensch sind. Wenn Sie einen Fehler machen – geben Sie ihn zu. Wenn Sie an Feedback zu Ihrer Leistung interessiert sind, bitten Sie darum und setzen Sie die erhaltenen Anregungen dann positiv um. Wenn Sie Feedback erhalten haben, ist es außerdem wichtig, dieses Feedback an Ihre Teammitglieder weiterzugeben und ihnen für ihren Beitrag zu danken. Wenn etwas schiefgeht, sind Sie als Führungskraft derjenige, der den ersten „Schlag“ einstecken muss, den Mut aufbringen muss, ins Rampenlicht zu treten, und Ihren Teammitgliedern den Rücken stärken muss. Ermutigen Sie Ihr Team anschließend, nachdem die Situation geklärt ist, die gewonnenen Erkenntnisse zu teilen. So machen Sie aus Ihren Fehlern einen doppelten Gewinn – nutzen Sie Ihre eigenen Fehler, um andere zu schulen!