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Forscher von QESTIT und der Hochschule Zittau/Görlitz erweitern das KI-Workflow-Framework, um automatisierte Qualitätssicherungsprozesse zu verbessern.

Geschrieben von Andreas Demarcsek | 16.07.2026 08:19:34

Görlitz, 1. September 2025 – QESTIT und die Hochschule Zittau/Görlitz haben ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt ins Leben gerufen, um das bestehende KI-Workflow-Framework um Module für eine durchgängig automatisierte Qualitätssicherung zu erweitern. In den kommenden Wochen wird ein Proof-of-Concept entwickelt, der den computergestützten Ansatz fest in die Test-Workflows integriert. Dadurch wird die Ausführung von Testfällen automatisiert, Fehler frühzeitig erkannt, Ursachen identifiziert und umsetzbare Empfehlungen zur Behebung gegeben. Die Kombination der Branchenerfahrung von QESTIT mit der Methodik der angewandten Forschung wird zu robusten, evidenzbasierten Daten führen, mit denen sich Effizienz, Zuverlässigkeit und Kostenvorteile validieren lassen und gleichzeitig die nächste Generation von Qualitätssicherungsstandards geprägt wird.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Analyse bestehender Closed- und Open-Source-Lösungen für den „Computer-Use“-Ansatz. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse entwickeln die Partner ein erweitertes Framework mit einer JSON-Schnittstelle, das in der Lage ist, Testfälle, Eingabedaten und Kontextinformationen autonom zu verarbeiten. Parallel dazu entwickeln sie ein Bewertungssystem, das Laufzeit, Zuverlässigkeit und Kosten in Echtzeit überwacht und die Ergebnisse durch multimodale Modelle wie die Screenshot-Analyse validiert. Diese evidenzbasierten Daten werden es Qualitätssicherungsabteilungen ermöglichen, fundierte Entscheidungen hinsichtlich Investitionen und Ressourcenzuweisung zu treffen.

„Beidiesem Projekt geht es darum, die Qualitätssicherung auf ein neues Niveau zu heben. KI-gestütztes Testen ermöglicht es uns, Probleme früher im Entwicklungszyklus zu erkennen und schneller zu beheben“, sagt Marc Köhler, Leiter DACH bei QESTIT. Prof. Jörg Lässig von der Hochschule Zittau/Görlitz fügt hinzu: „Die Initiative bringt modernste wissenschaftliche Methodik direkt in die Qualitätssicherung ein. Durch angewandte Forschung wollen wir zeigen, wie KI-Modelle Testprozesse nachhaltig effizienter gestalten können.“

Das Projekt setzt neue Maßstäbe für die automatisierte Ausführung und Auswertung von Testfällen in der Qualitätssicherung. Durch den Einsatz multimodaler KI automatisiert es die Ausführung von Testfällen und analysiert die Ergebnisse systematisch, was eine schnellere und genauere Fehlererkennung ermöglicht und zu zuverlässigeren, aussagekräftigeren Testergebnissen führt.

Bis Mitte November 2025 werden QESTIT und Forscher der Hochschule Zittau/Görlitz einen Proof-of-Concept vorlegen, der aufzeigt, wo und unter welchen Bedingungen KI-gestützte Testautomatisierung herkömmliche Testmethoden effektiv ergänzen – oder vollständig ersetzen – kann. Die gewonnenen Erkenntnisse werden die kontinuierliche Weiterentwicklung und Integration automatisierter Test-Frameworks in die QESTIT-QA-Workflows vorantreiben. Die Partnerschaft wird auch über dieses Projekt hinaus fortgesetzt, wobei der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung der KI-gestützten Testautomatisierung auf innovative und branchenrelevante Weise liegt.

Die Pressemitteilung steht in englischer und deutscher Sprache zum Download bereit.